Naziaufmarsch in Königswusterhausen verhindern!
Für den 06.10.2007 plant der kürzlich gegründete NPD-Ortsverband Königs Wusterhausen in der 30.000 EinwohnerInnenstadt einen Aufmarsch unter dem Motto: „Jugend braucht Perspektive“.
Mit der Forderung nach einem „Nationalen Jugendzentrum“ versucht sich die rechtsradikale Partei einen sozialen Anstrich zu geben und wirbt vordringlich um junge AnhängerInnen.
Doch die brandenburgische Kleinstadt ist jetzt schon ein Brennpunkt rechter Aktivitäten: rechte Propaganda, Aufkleber und Sprühereien gehören ebenso zu Königs Wusterhausen, wie die omnipräsente Gefahr, abfotografiert, bedroht, verfolgt und angegriffen zu werden, für diejenigen, die nicht in das rechte Weltbild passen.
Weitere Rudower Neonazis zu Haftstrafen verurteilt!
Zu Haftstrafen zwischen sieben und sechszehn Monaten ohne Bewährung verurteilte das Amtsgericht Königswusterhausen die zwei Nazischläger Dennis Eister und Timo Lennig.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Eister und Lennig im Sommer 2006 an einem rassistischen Angriff auf eine Gruppe Jugendlicher, von denen einer schwarzer Hautfarbe ist, in Schönefeld beteiligt waren. Lennig versuchte zudem im August 2006 mit anderen Neonazis einen antifaschistischen Infostand der Linkspartei an der Rudower Spinne anzugreifen.
"Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"
Circa 200 alternative, linke Jugendliche besuchten die "Beachparty gegen Rechts" am 23.06.2007 im Neuköllner Jugendclub "Anton-Schmaus-Haus" der Falken und feierten fröhlich und friedlich gegen Nazis im Kiez.
Gegen Ende der Party griff eine Gruppe Neo-Nazis in der Nähe des Anton-Schmaus-Hauses Gäste der Party an, welche sich auf dem Heimweg befanden, und bewarf sie mit Glasflaschen. Dem Polizeibericht ist zu entnehmen, dass drei Neo-Nazis verletzt worden sein sollen. Im Anschluss an diesen Vorfall durchsuchte die Polizei das Partygelände, kontrollierte die zu diesem Zeitpunkt anwesenden ca. 100 Gäste und nahm deren Personalien auf.
NPD-Veranstaltung in Gropiusstadt nicht ohne antifaschistischen Widerstand!
Am 8.Mai 2007 führte der Landesverband der NPD eine Veranstaltung in den öffentlichen Räumen des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt im Bezirk Neukölln durch. Unter dem Motto "8. Mai ? Gestern eine Niederlage, heute eine Chance, morgen ein Sieg" sprach der wegen seines aggressiven Geschichtsrevisionismus schon öfter mit antifaschistischem Widerstand konfrontierte "Historiker" Olaf Rose vor knapp 80 Neonazis aus dem Spektrum der NPD, der "Freien Kameradschaften" und der "Reichsbürger".
Mit einer Kundgebung und einer spontanen Demonstration protestierten ca. 170-200 AntifaschistInnen gegen die Veranstaltung
Keine Räume für die NPD! 8. Mai - Nazifrei
Die NPD will am 08. Mai eine Veranstaltung in den öffentlichen Räumen des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt durchführen. Insbesondere am 08. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, empfinden wir diesen Versuch eine Neonazi Veranstaltung durchzuführen als Provokation.
Wir werden deshalb dafür sorgen, dass die Veranstaltung nicht ohne Gegenproteste über die Bühne gehen wird und rufen, zusammen mit anderen Gruppen, zu einer Kundgebung vor dem Veranstaltungsort auf.
Nazis in Rudow aus der Anonymität gerissen!
Am 28. April wurden in Rudow zwei Neonazis von engagierten AntifaschistInnen geoutet. Es handelte sich um den Kameradschaftler Florian Schumann und den NPDler Thomas Vierk.
Die, laut Indymedia, ca. 50 AntifaschistInnen machten mit Flugblättern, Plakaten und Kundgebungen vor den Wohnungen der Neonazis auf deren Aktivitäten aufmerksam und informierten so die AnwohnerInnen über ihre rechtsextreme Nachbarschaft.
Quelle: Indymedia
Videoüberwachung an der Rudower Spinne wird nicht umgesetzt
Die, von der Neuköllner BVV, beschlossene Videoüberwachung der Rudower Spinne wird praktisch nicht umgesetzt werden.
Sowohl der Berliner Polizeipräsident, als auch der Datenschutzbeauftragte lehnten die verdachtsunabhängige Überwachung aus rechtlichen Gründen ab. Zu hoffen wäre jetzt, dass die BVV nun die tatsächlichen Ursachen für die Existenz von Neonazis analyisiert und sinnvolle Initiativen, wie Opferberatungen und Jugendarbeit stärker als bisher fördert.
NPD Plakate und Nazi Schmierereien in Neukölln aufgetaucht
In der Nacht vom 12.03 auf den 13.03 wurden in Nord-Neukölln diverse NPD Plakate geklebt und Neonazi Graffitis geschmiert.
Die Neonazis klebten Plakate des Kreisverbandes Neukölln der NPD, mit der Aufschrift "Neukölln bleibt deutsch!" und zusätzlich zahlreiche Aufkleber des "Freien Widerstand". Als presserechtlicher Verantwortlicher wurde auf den Plakaten "Andrew Hanisch" angegeben.
Snow & Sun geschlossen!
Am 05.01.07 wurde die Filiale der "Snow & Sun" Kette in den Neuköllner Gropius Passagen durch das Center Management geschlossen. In der Vergangenheit hatte Snow & Sun für einigen Unmut bei AntifaschistInnen gesorgt, da in der nun geschlossenen Filiale ein breites Angebot an Thor Steinar Artikeln verkauft wurde. Der neonazistische Hintergrund wurde von der Geschäftsleitung und den Angestellten wissentlich ignoriert.
Wir begrüßen deshalb den nun endlich erfolgten Schritt des Center Managements, den Verkauf von rechtsextremer Bekleidung in den Gropius Passagen zu unterbinden.

